Es darf wieder geschlemmt werden

2009-08-13 Main-Post

Nach fast acht Wochen gibt es Faber Feinkost in der Münnerstädter Straße wieder in unverhüllter Form. Zur Eröffnungsfeier wurden am Mittwoch 300 Personen geladen. Thomas Faber trug während des offiziellen Teils die Neuheiten des Bistros vor.

„Du sollst dem Leib etwas Gutes tun, damit die Seele sich darin wohl fühlt" Mit diesen Worten eröffnete er den Empfang. Nach dem Umbau hat "faber am ostring” nun seit gestern wieder für seine Kunden geöffnet. Ab 8.30 Uhr kann dort wieder werktags geschlemmt werden, montags zwar nur bis 18 Uhr, die restlichen Tage aber sogar bis 23 Uhr, erläuterte der Hausherr die Neuheiten.

Für die Baumaßnahmen habe man darauf Wert gelegt, die Handwerksleistungen an Betriebe aus der Region zu vergeben, so Faber weiter. Vor allem natürliche Materialien wie Holz und Stein seien bei der Einrichtung des Bistros verwendet worden. Der Inhaber hebt hervor, dass es in dem neuen Geschäft auch Sitzecken für jeden Geschmack gibt. Darunter ist auch eine Lounge mit Plasma-TV und die neue Terrasse mit einem Brunnen zum Entspannen. Gekocht wird bei Faber vor den Augen der Gäste. Die Speisekarte reich vom schnellen Mittagsgericht bis hin zu mediterranen Speisen, Steaks und fränkischen Schmankerln, führte Faber aus. Für Kaffeespezialitäten hat Faber den Partner Segafredo Zanetti Deutschland gewonnen. Als aktuellen Trend bezeichnete er den Aperitivo, den es täglich ab 17 Uhr gibt. Mit dem neuen Konzept dachte man auch an die kleinen Gäste, für die es eine Kinderecke und eine eigene Speisekarte gibt.
Feinkostartikel aus dem „Deli”- Shop können sich Liebhaber von Delikatessen dann nach Fabers Ausführungen mit nach Hause nehmen. Und wer mal keine Lust auf Kochen oder Essengehen hat, könne den neuen Take-away-Service nutzen. Denn alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen. Aufgrund der günstigen Verkehrslage sei das Bistro auch gut zu erreichen.
Hiervon könnten auch die Kunden profitieren, wenn sie den Catering-Service nutzen wollen. Denn jetzt befindet sich alles an einem Ort, sagt der Geschäftsmann. Die Basis des neuen Konzepts ist laut Faber ein Mehr an Service und Vertrauen der Kunden in die Produkte und die Mitarbeiter.
Kritisch merkte einer der Gäste dann aber an, dass das Bistro in der falschen Stadt stehe. Diese Meinung teilte der Geschäftsführer nicht. Und auch Oberbürgermeister Kay Blankenburg äußerte sich am Rande der Veranstaltung positiv über den neuen Schlemmerpalast.

Quelle: Main-Post