Faber nimmt Bäckerei-Filiale mit ins Geschäft

2012-08-01 Main-Post

Mit neuem Konzept und neu gestalteten Räumen startet Faber Feinkost in der Obereren Marktstraße Anfang September. Schon am Montag, 6. August, beginnen die Umbaumaßnahmen. Von Dienstag, 7. August, bis Samstag, 18. August, ist das Feinkost-Geschäft weiterhin geöffnet,allerdings ohne Buffet, denn hier entsteht eine Filiale der Bäckerei Nahrstedt aus Meiningen.

Ab 20. August ist das gesamte Geschäft geschlossen. Doch die Kunden brauchen nicht auf die Produkte zu verzichten, denn dann steht ein Verkaufswagen mit einem Kernsortiment direkt vor dem Gebäude. Genuss hoch Drei unter einem Dach nennt Thomas Faber sein Konzept. Die Drei steht für das Blumengeschäft Zaak, Feinkost Faber und Backhaus Nahrstedt. „Damit bieten wir den Kunden eine kompakte, attraktive Einheit“, sagt Faber. Zudem sei das Geschäft gestalterisch in die Jahre gekommen. Der letzte Umbau habe 1991 stattgefunden.

Mit dieser konzeptionellen und strukturellen Veränderung gehen einige Neuerungen einher. Die gravierendste ist, dass es bei Faber Feinkost künftig kein Salat- und Speisebuffet mehr geben wird, sondern nur noch eine Snackbar mit einem Tagesgericht. An der Stelle des bisherigen Buffets wird die Bäckerei Nahrstedt ihre Filiale einrichten. Von dort gibt es einen Zugang zu Fabers Feinkost.

Das Stammhaus der Bäckerei steht in Meiningen. Insgesamt zählt das Unternehmen von Ralf Nahrstedt 77 Filialen, die nächsten sind in Mellrichstadt und Schweinfurt. In Bad Kissingen werde es neben dem normalen Sortiment einen Frankenlaib, ein Roggenbrot mit Kümmel geben, sagte Marketingleiter Torsten Panzer. Wert lege das Unternehmen auf sein Reinheitsgebot für Brot und Brötchen, die in der Filiale gebacken werden. Neben dem Verkauf gibt es auch ein kleines Café mit etwa zehn Sitzplätzen.

Unverändert bleibt das Blumengeschäft, das seit 2011 von Stephanie Wurster geführt wird. Das Feinkostgeschäft in der Oberen Marktstraße werde komplett umgestaltet, sagte Thomas
Faber, wobei alles bisherige im Sortiment bleibe: von Fleisch über Käse bis zu Salaten, Geschenken und Eigenprodukten. Aber geschlossen werde die Küche. Geliefert werde alles aus dem Geschäft in der Münnerstädter Straße. Thomas Faber ist überzeugt, dass es für die Innenstadt ein Zugewinn sein wird. Dies sei übrigens der Gründungsstandort des Familienunternehmens, erzählt der Juniorchef. Sein Urgroßonkel Kaspar Faber habe 1898 den Grundstein dafür gelegt. 1974 sei das Geschäft in der Münnerstädter Straße hinzugekommen.

Thomas Faber ist inzwischen Inhaber und Geschäftsführer von zwei Firmen: faber catering & gastronomie gmbh & co.kg sowie faber manufaktur & handels gmbh & co. kg, die Nachfolgefirma von Bernd Faber GmbH. Seine Eltern, Gretel und Bernd Faber, werden sich zum Ende des Jahres ganz aus dem Geschäft zurückziehen, „in den verdienten andauernden Ruhestand“, meinte Sohn Thomas.

Quelle: Main-Post