Genießen im neuen Look

2012-09-11 Saale Zeitung

WIEDERERÖFFNUNG Feinkost-Faber hat sein Traditionsgeschäft in der Marktstraße 11 umgebaut.
Das Angebotsspektrum hat sich verändert. „Genuss hoch drei“ steht für sehen, riechen, schmecken.

Bad Kissingen — Es ist ein bisschen umgewöhnungsbedürftig, besonders für Fans des früheren Mittagsbuffets, das ja für viele Berufstätige in Bad Kissingen die tägliche Quasi-Kantine gewesen ist: Feinkost Faber in der Oberen Marktstraße ist nach seinem Modernisierungsumbau ein neues, ein anderes Geschäft geworden. Thomas Faber ist sicher, mit dem neuen Konzept und der neuen Präsentation richtig zu liegen: „Das alteingesessene Ladengeschäft im Herzen der Fußgängerzone hat einen zeitgemäßen neuen Look.“

Das hatte der Geschäftsführer und Inhaber schon im Vorfeld der Baumaßnahme bereits angekündigt, nachdem er sich zuvor moderne Konzepte überall in Deutschland angesehen hatte.
Fabers Anliegen war es, den Spagat hinzubekommen zwischen einem Feinkostgeschäft und einer Imbiss-Statt am Traditionsstandort Marktstraße 11, für die er die modernen Küchenräume des Bistro-Restaurants am Ostring mitnutzen kann.

Das neue Geschäftsprinzip beschreibt er als „Genuss hoch drei“: Floristik (Zaak), Bäckerei & Café, sowie Metzgerei & Feinkost mit kleinen Snacks. Und das alles unter einem Dach. Einen Mittagsimbiss, ein frisch gekochtes Tagesmenü zum Mitnehmen und andere Leckereien bekommen die Besucher nach wie vor, können sie auch draußen verzehren, denn dort gibt es
mehr Sitzplätze als bisher. Das Angebotsspektrum hat sich mit der Wiedereröffnung geändert. Wo man früher am Buffet die Auswahl hatte, gibt es eine mit Sitzflächen ausgestattete Café- und Bäckereifiliale des Backhauses Nahrstedt aus Meiningen, einem Unternehmen mit 77 Filialen in Thüringen und Unterfranken.

Feinkost und Bäckerei sind ein Kombiladen, verbunden mit einem Durchgang. Im neuen Ladengeschäft ist die Käseabteilung ein Highlight, klimatisiert und vom Angebot her erweitert. Die Eigenprodukte des Hauses sind mittig angeordnet, der Kunde kann sich beim „Rundgang“ einen Eindruck von der Produktpalette verschaffen.

Zudem bekommt man auch alle übrigen Sortimente – Fleisch, Wurst, Feinkostsalate, Geschenke, internationale Weine und Delikatessen – in neuem Ambiente. Das Personal von 15 Mitarbeitern ist nach wie vor dabei, mit Ostring-Bistro sind es sogar 60. Nur dass die Arbeit ein wenig anders ist.

Quelle: Saale Zeitung